bisschen was über mein karate zeigs ne ^^ den text hab ich NICHT verfasst, ok? is vonner vereinsseite und man sollte ihn nur durchlesn, wenn man sich für sowas interessiert xD wenn man so drauf is wie ich, ich  xD  also pics von meinen trainern lass ich jezz ma weg ne
 

Karate - Do, was die Aussprache der oben dargestellten japanischen Zeichen ist, bedeutet: Weg der leeren (KARA) Hand (TE) und beschreibt die Kampfkunst der Hand ohne Waffen. Gleichzeitig soll aber das Element der Leere ebenfalls in diesen  Zeichen zum Ausdruck kommen.

Die Leere ist bekannt aus den 5 chinesischen Elementen: Wasser (das Fließende, Weiche), Erde (das Verwurzelte, Bodenständige, Feste), Feuer (das Energiegeladene, herausbrechend Explodierende), Wind (das Leichte, Tänzelnde), Leere (das dem Bewußtsein entspringende, ohne jedoch bewußt zu sein).

Es gibt mehrere Stilrichtungen, die sich durch unterschiedliche Techniken, Inhalte und Formen voneinander abgrenzen.

In unseren Vereinen wird SHOTOKAN - KARATE gelehrt. Diese Form hat sich etwa 1921 mit Gichin Funakoshi, einem von Okinawa (Insel südlich von Japan) stammenden Meister der Kunst, über Japan in die ganze Welt ausgebreitet.
Die Ursprünge des Karate liegen bereits 1000Jahre zurück. Chinesische Mönche waren es, die die Kampfkunst  in ihren Grundzügen entwickelten. Aus dieser Tradition entstand, wie es alte Überlieferungen wiedergeben, im 16. Jhdt. auf der Insel Okinawa, die nahe zum chinesischen Festland im pazifischen Ozean liegt,  das sog. »Okinawa-te«, was Technik bzw. Hand aus Okinawa bedeutet.

Da Okinawa ab dem 17. Jhdt. japanisch besetzt war, konnte sich aufgrund eines Verbots, welches das Tragen von Waffen untersagte, nach dieser Zeit die Kampfkunst im Geheimen zu besonderer Effektivität und Schlagkraft entwickeln. Dennoch soll ihr Charakter defensiv sein und zur vollkommenen Meisterschaft wird auch die Kenntnis der Philosophie und das Erlangen einer inneren Reife vorausgesetzt.

Erst am Anfang dieses Jahrhunderts gelangte die moderne Kampfsportart Karate - Do nach Japan und verbreitete sich ab 1950 in die Welt.

Kata: eine Art 'Schattenkampf'

Eine weitere Säule ist 'Kata', dies ist eine Art Schattenkampf gegen imaginäre Gegner. Dies sind z.T. jahrhunderte alte, traditionell von Meister zu Meister überlieferte Formen mit bis zu 100 Bewegungen nacheinander, die den gesamten Kampfstil verschlüsselt beinhalten, da früher keine schriftlichen Überlieferungen des Karate oder der Kampftechniken existierten bzw. weitergegeben werden durften. Die Entschlüsselung und Umsetzung in reale Kampfsituationen wird in der 'Anwendung der Kata' (japanisch Bunkai) gemacht. Ein Beispiel: in einer Kata wird eine Blocktechnik nach unten gemacht, dann die gleiche Hand erhoben und dann mit einer Fausttechnik einen Schritt vorgegangen.
Platt gedeutet: Ein Fußangriff kommt, dann noch ein Faustangriff zum Kopf, beide werden abgewehrt und abschließend macht man selbst einen Konter. Aber in der Kata steckt noch mehr: die Hand, die hochgehoben wird kann durchaus ein Wurf sein, wie z.B. im Judo oder die abwehrende Hand nach unten kann den Gegner so empfindlich an Stellen des Körpers treffen, daß er überhaupt keine Lust mehr hat, noch irgendwas zu machen, d.h. durch den harten Abwehr'Schlag' klare Signale setzen: Bis hierher und nicht weiter.
Die Umsetzung der Einzelbewegungen aus der Kata in den Kampf wird nach und nach mit dem Erlernen der Kata geübt.

Kumite: der 'Kampf'

Zu diesem wird man langsam hingeführt:
In der ersten Stufe wissen beide Partner, welche Techniken gemacht werden, Abwehr und Angriff sind bekannt, schreitet man weiter fort, dann sind nur noch z.B. die Angriffsziele oder Regionen bekannt (z.B. Kopf-, Bauch- oder Kniehöhe), später wird es ganz frei ausgeübt, nichts ist mehr abgesprochen. Diese Stufe wird aber erst im Fortgeschrittenen-Status erlernt.
Varianten im Kampf mit mehreren Gegnern sind ebenfalls möglich und werden teilweise abgesprochen, teilweise auch frei geübt.
Eine
Variation des Kampfes mit einem Gegner ist der sportliche Wettkampf im Karate. Hier werden die teilweise tödlichen Techniken des Karate in ein Regelwerk gepackt, welches das Verletzungsrisiko der Teilnehmer minimiert. Dabei sollen alle Angriffe immer kurz vor dem Ziel 'arretiert' werden, um den Gegner nicht zu verletzen. Ein Kampfrichter vergibt für entsprechende Aktionen je nach Erfolg Punkte, aus denen dann ein Sieger ermittelt wird.
Während Wettkampf nicht von allen Karatetreibenden ausgeübt wird, stellen die 'normalen' Kampfübungen ebenfalls einen Pfeiler des Karate dar.
Man kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, gleichzeitig mit aller Kraft anzugreifen, aber diesen Angriff genau 2 - 3 cm vor dem Berühren des Gegners stoppen. Dazu ist viel Erfahrung, Kontrolle und Training nötig.